Als Kulturpartner der lit.COLOGNE 2026 freut sich das Blau-Gelbe Kreuz besonders, dass ukrainische Literatur in diesem Jahr einen sichtbaren Platz im Festivalprogramm einnimmt. Ein herausragendes Beispiel dafür war die Veranstaltung „Geschrieben in einer verbotenen Sprache: die Ukrainische Bibliothek“

Gemeinsam mit hochkarätigen Mitwirkenden wie Tanja Maljartschuk, Monika Rinck und Claudia Dathe wurde ein eindrucksvoller Blick auf die Reihe „Ukrainische Bibliothek“ eröffnet. Die Schauspielerin Mariele Millowitsch verlieh der Prosa von Lesja Ukrajinka aus dem Erzählband Am Meer auf der Bühne eine besondere Präsenz. Die Texte von Lesja Ukrajinka zeigen eindrucksvoll, mit welcher literarischen Kraft sie bereits vor über hundert Jahren Themen wie Freiheit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Rollen verhandelte – in einer Sprache, die lange Zeit unterdrückt wurde. 

Die Veranstaltung machte deutlich, wie kraftvoll und relevant ukrainische Literatur ist – insbesondere vor dem Hintergrund ihrer oft von Verboten und Unterdrückung geprägten Geschichte. Die Auseinandersetzung mit Werken wie denen von Lesja Ukrajinka eröffnet dabei nicht nur historische Perspektiven, sondern spricht auch unmittelbar in die Gegenwart. 

Für das Blau-Gelbe Kreuz ist die Kulturpartnerschaft mit der lit.COLOGNE von großer Bedeutung. Sie schafft Räume für Sichtbarkeit, Austausch und Verständigung – und trägt dazu bei, ukrainische Perspektiven fest im europäischen Kulturdiskurs zu verankern. 

Wir danken der lit.COLOGNE herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die Möglichkeit, Teil dieses wichtigen kulturellen Dialogs zu sein. Ebenso gilt unser Dank allen Mitwirkenden, die diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.