



In der Nacht vom 1. auf den 2. Juli 2026 hat Russland erneut gezeigt, dass sein Krieg nicht nur gegen die Ukraine als Staat, sondern vor allem gegen ihre Menschen geführt wird. Mit einer massiven Welle aus Raketen und Drohnen wurden Kyjiw und zahlreiche weitere Städte angegriffen. Wohnhäuser, zivile Infrastruktur und Rettungskräfte gerieten ins Visier. Mindestens 17 Menschen wurden getötet, mehr als 100 weitere verletzt – viele von ihnen in ihren eigenen Wohnungen oder während sie anderen Menschen helfen wollten.
Russland mordet weiter Zivilisten und Rettungskräfte. Erbarmungslos.
Während die Ukraine gezielt Einrichtungen der russischen Kriegswirtschaft angreift, um den militärischen Nachschub zu schwächen und den Kreml zu ernsthaften Verhandlungen zu bewegen, antwortet Wladimir Putin mit blindem Terror gegen die Zivilbevölkerung. Er setzt auf Angst, Zerstörung und Tod. Nacht für Nacht heulen in der Ukraine die Sirenen. Familien fliehen in Schutzräume, Kinder werden aus dem Schlaf gerissen und Rettungskräfte riskieren ihr Leben, um Verschüttete zu bergen – oft unter erneutem Beschuss.
Dieser Krieg fordert längst nicht mehr nur militärische Opfer. Er zerstört Leben, Familien, Städte und Zukunft. Jeder Angriff auf Wohnhäuser, Krankenhäuser oder Rettungskräfte ist ein Angriff auf die Menschlichkeit selbst. Die Bilder aus Kyjiw und anderen ukrainischen Städten machen deutlich: Russland führt seinen Vernichtungsterror gegen die ukrainische Bevölkerung unvermindert fort.
Wir dürfen uns an diese Nachrichten nicht gewöhnen. Hinter jeder Zahl stehen Menschen – Eltern, Kinder, Großeltern, Freunde. Menschen, die nichts anderes wollten, als in Frieden in ihrem Zuhause zu leben.
Die Zerstörung der Ukraine und die Vernichtung des ukrainischen Volkes dürfen nicht hingenommen werden. Die Ukraine braucht weiterhin unsere Solidarität, unsere Unterstützung und eine entschlossene internationale Gemeinschaft, die diesem Terror nicht tatenlos zusieht.
Das Blau-Gelbe Kreuz steht auch in diesen schweren Stunden fest an der Seite der Menschen in der Ukraine. Unsere Hilfe gilt denjenigen, die alles verloren haben – und unsere Stimme gilt denen, die trotz des Krieges nicht verstummen dürfen.
